So.
Nun war ja hier wieder 2,5 Jahre Ruhe.
Das heißt aber nicht dass nichts passiert wäre.
Ja, ich bin immer noch Imker. Nur leider seit diesem Winter ohne Bienen.
Im Spätsommer letzten Jahres habe ich 11 Völker eingewintert. 8 auf Deutsch-Normal, 1 auf Deutsch-Normal 1,5 und 2 Völker auf Freudensteinrähmchen. Freudenstein....ja ja....
Nun ist es leider so, dass ich dieses Jahr einen Totalverlust hinnehmen muss, den ich mir nicht erklären kann. Die Sommerbehandlungen waren erfolgreich mit eher mäßig Milben. Futter wurde gut abgenommen. Die Winterbehandlung wurde bei allen Völkern durchgeführt. Jetzt sind in allen Beuten nur noch tote oder sogar gar keine Bienen mehr zu finden. Einige Völker sind auf vollen Futterwaben verhungert. Melizitose scheint wohl ein Thema zu sein, aber dann wären ja stellenweise die Bienen nicht vollends verschwunden....
Aber das spornt mich nur noch mehr an.
Wegen diesem Rückschlag werde ich das imkern nicht aufgeben, auch weil ich im letzten Jahr den örtlichen Schaubienenstand übernommen habe. Daher kommt auch das zusätzliche Rahmenmaß namens Freudenstein.... Die Rähmchen sind so winzig.....
Der Schaubienenstand ist ein Eigenbau zweier älterer Imkerkollegen und hat einige Besonderheiten. Der Brutraum wird mit Kuntzsch-hoch betrieben, die Honigräume mit Freudenstein-Rähmchen. Klingt spannend, ist es auch. Wenn man von DN 1,5 auf Rähmchen umsteigt, die etwas größer als die eigene Handfläche sind muss man in manchen Sachen ganz schön umdenken. Aber dazu wird hier in Zukunft wieder mehr zu lesen sein.
bis dahin, einen guten Start in den Frühling
Ein Blog über Imkerei, Eigenbau und Honigerzeugung aus der Sicht eines Hobbyimkers. Quer durchs Bienenjahr, vom Einschlag des ersten Volkes bis hin zur Honigernte und der Einwinterung der Bienenvölker.
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Montag, 13. März 2017
Neuanfang
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Samstag, 17. Mai 2014
Königinnenzucht, der erste Versuch
Irgendwann kommt für alles ein erstes Mal.
Uns betrifft das in diesem Jahr mit der Königinnenzucht.
Also begannen wir zeitig mit der Auswahl eines geeigneten Zuchtvolks und der gewissenhaften Vorbereitung des Pflegevolkes. Die Kästen wurden sorgfältig gereinigt und für den Einzug nach dem Schlupf vorbereitet.
Ins Pflegevolk wanderten immer wieder Schröpfwaben aus den anderen Völkern. Nach dem entweiseln und dem brechen der Weiselzellen nach 9 Tagen wurden in einem Zuchtrahmen 10 Weiselnäpfchen belarvt. Eine dolle Fitzelei, aber im nächsten Jahr sollte es besser gehen als heuer. Mit einiger Anstrengung war es dann aber doch geschafft, und der Zuchtrahmen konnte ins Pflegevolk eingehängt werden.
Nach 9 Tagen erfolgte eine Kontrolle der Annahme und das Verschulen der verdeckelten Weiselzellen.
Zu unserer Überraschung waren 8 von 10 Larven angenommen und deren Zellen verdeckelt worden. Gestern wurde der Standplatz vorbereitet und die erste Königin zog bereits in einen der Kästen ein.
Der Rest folgte heute, allerdings ist der Standplatz ein anderer. Beim öffnen der Lockenwickler dann die nächste Überraschung: das Pflegevolk hat eine der Larven aus dem Weiselnäpfen geholt und in eine schnellstens erbaute Weiselzelle umgetragen und dort auch zu einer schicken Königin gezogen. Beim ziehen einer Wabe saß die plötzlich mitten auf der Wabe und erfreute sich bester Gesundheit. Die darf gleich im Pflegevolk bleiben, weil mit der ursprünglichen Königin dieses Volkes ein Sammelbrutableger gebildet wurde.
Letztlich bleibt festzustellen, dass 6 Königinnen geschlüpft sind, das ist eine Rate von 60%. Damit sind wir mehr als zufrieden.Für einen ersten Versuch ein tolles Ergebnis. Drei weitere Königinnen haben wir ja noch in den EWK in petto, nun müssen nur noch die Begattungsflüge passen.
Das Ergebnis wird hier nachzulesen sein.
Uns betrifft das in diesem Jahr mit der Königinnenzucht.
Also begannen wir zeitig mit der Auswahl eines geeigneten Zuchtvolks und der gewissenhaften Vorbereitung des Pflegevolkes. Die Kästen wurden sorgfältig gereinigt und für den Einzug nach dem Schlupf vorbereitet.
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| handzahmes Zuchtvolk |
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| Die Kästen werden mit Honig- und Pollenwabe beschickt. |
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| Zuchtutensilien Nicot-System |
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| Pollenwaben und Honigwaben wurden ausgesucht und verteilt |
Ins Pflegevolk wanderten immer wieder Schröpfwaben aus den anderen Völkern. Nach dem entweiseln und dem brechen der Weiselzellen nach 9 Tagen wurden in einem Zuchtrahmen 10 Weiselnäpfchen belarvt. Eine dolle Fitzelei, aber im nächsten Jahr sollte es besser gehen als heuer. Mit einiger Anstrengung war es dann aber doch geschafft, und der Zuchtrahmen konnte ins Pflegevolk eingehängt werden.
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| eingehängter Zuchtrahmen in der Mitte |
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| Kontrolle der Annahme |
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| nach dem verschulen |
Zu unserer Überraschung waren 8 von 10 Larven angenommen und deren Zellen verdeckelt worden. Gestern wurde der Standplatz vorbereitet und die erste Königin zog bereits in einen der Kästen ein.
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| vorbereiteter Standplatz |
Der Rest folgte heute, allerdings ist der Standplatz ein anderer. Beim öffnen der Lockenwickler dann die nächste Überraschung: das Pflegevolk hat eine der Larven aus dem Weiselnäpfen geholt und in eine schnellstens erbaute Weiselzelle umgetragen und dort auch zu einer schicken Königin gezogen. Beim ziehen einer Wabe saß die plötzlich mitten auf der Wabe und erfreute sich bester Gesundheit. Die darf gleich im Pflegevolk bleiben, weil mit der ursprünglichen Königin dieses Volkes ein Sammelbrutableger gebildet wurde.
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| gezogen ohne Weiselnäpfchen |
Letztlich bleibt festzustellen, dass 6 Königinnen geschlüpft sind, das ist eine Rate von 60%. Damit sind wir mehr als zufrieden.Für einen ersten Versuch ein tolles Ergebnis. Drei weitere Königinnen haben wir ja noch in den EWK in petto, nun müssen nur noch die Begattungsflüge passen.
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| Die Kästen am Standplatz |
Das Ergebnis wird hier nachzulesen sein.
EWK die zweite
Da ich am Mittwoch und am Donnerstag beruflich außer Haus war, konnte ich erst gestern wieder nach den EWK´s schauen. Erfreulicherweise waren alle drei noch besetzt. Es herrschte reger Flugbetrieb. In 2 von 3 Völkchen wurde bereits Pollen eingetragen, das lässt hoffen. Zweimal musste ich inzwischen nachfüttern. Die kleine Wabe ist in allen drei Kästchen bereits voll ausgebaut. Leider habe ich die Majestäten bei ihren Ausflügen verpasst. Ich denke, sie sind am Donnerstag oder Freitag morgen zu ihrem Ausflug gestartet. Spätestens am 21.5. sollten in den Kästchen Stifte zu finden sein. Die Spannung steigt.
Donnerstag, 13. März 2014
Die Salweidenblüte 2014
Vor drei Tagen habe ich bei herrlichstem Wetter meine Völkchen durchgesehen. Schließlich will der Imker ja wissen, wie es mit der Futtermenge, der eventuellen Brut und der Königin in dem jeweiligen Stock aussieht. Nun, da gibt´s durchweg nur erfreuliches zu berichten. Alle drei Völker sind weiselecht, haben über mehrere Waben alle Stadien Brut und in den Magazinen befindet sich noch ausreichend Futter. Sogar soviel, dass ich wahrscheinlich spätestens zur Kirschblüte noch Futterwaben entnehmen muss. Am letzten Wochenende hatte ich bereits die Fluglöcher vergrößert, bei den beiden Ablegern war das dringend nötig, um anstehen beim abliefern des Pollens zu vermeiden. ;-)
Seit zwei Tagen steht die Salweide rund um meinen Stand in Vollblüte. Im nachfolgenden Video sieht man die reiche Ernte. Und die Weide "honigt". Der frische Nektar/Honig spritzt aus den Waben, die Zellen glänzen wunderbar. Gestern dann habe ich deswegen nach langem lesen und hin und her überlegen das mittlere Volk um eine Zarge mit 11 Mittelwänden erweitert. Heute Mittag habe ich mal gaaanz vorsichtig nur unter den Deckel durch die Folie hindurch in die Zarge gelunscht. Und siehe da, da waren reichlich Bienen emsig beschäftigt. Auf dem Schieber lagen viele weiße Wachsschüppchen.
Kurz noch zur Nahrungssituation:
Die Salweide und das Lungenkraut blühen und werden emsig angeflogen. Die Espe ist so gut wie durch, Krokus, Schneeglöckchen und Winterlinge sind ebenfalls fertig, die Märzenbecher sind mitten in der Blüte. Hasel und Schwarzerle sind bei mir am Stand abgeblüht.
Hier noch ein kleiner Eindruck von heute Mittag:
Kurz noch zur Nahrungssituation:
Die Salweide und das Lungenkraut blühen und werden emsig angeflogen. Die Espe ist so gut wie durch, Krokus, Schneeglöckchen und Winterlinge sind ebenfalls fertig, die Märzenbecher sind mitten in der Blüte. Hasel und Schwarzerle sind bei mir am Stand abgeblüht.
Hier noch ein kleiner Eindruck von heute Mittag:
Dienstag, 25. Februar 2014
Schöne Tage - fleißiges Treiben
Heute war wieder ein sehr schöner "Vorfrühlingstag", leider störte der kalte kräftige Wind die Damen bei der Arbeit. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Während meine beiden Völker nur wenig bis gar nicht flogen, legte der zweite Ableger heute so richtig los. Das war eine Nahaufnahme wert.
Samstag, 22. Februar 2014
Alles auf Anfang
Der Januar war bekanntermaßen zu warm. Folgerichtig war am 18. Januar bei blauem Himmel und Sonnenschein ein Flugbetrieb wie an einem schönen Sommertag. Es gab zwar ausser Wasser nichts zu holen, aber mir bot sich der bildliche Beweis, das meine drei Völkchen noch am Leben sind. Also habe ich die Umstände gleich genutzt und mal vorsichtig die Bretter gezogen. In allen drei Völkern war keine einzige Milbe gefallen, der Sitz der Wintertrauben waren deutlich am Gemüll zu erkennen. Mein erster eigener Ableger(in den Videos in der Frontansicht der rechte Stock) entwickelte sich da ein wenig zum Sorgenkind. Gemüll war nur noch auf 3 Gassen zu erkennen. Ein 50:50 Kandidat. Leider hat man zu dieser Jahreszeit keinerlei Einfluss mehr auf die Volksentwicklung, man muss darauf vertrauen, im Sommer und Herbst das Beste für die Bienen getan zu haben.
In der letzten Januar- und ersten Februarwoche gabs dann tatsächlich noch Frost und Schnee, aber der Zustand war uns nicht lange vergönnt. Zeit für die "geliebten" Winterarbeiten. Rähmchen bauen und drahten. Zargen bauen. Den Bau von Futterzargen planen. Ausserdem habe ich noch einen Plan für einen Viererboden inklusive Zarge für die Königinnenzucht entworfen, der wird demnächst umgesetzt. Diesem Thema möchten wir uns dieses Jahr speziell widmen, dazu wird es eine extra Rubrik geben.
Ab dem 15.2. stiegen die Temperaturen stetig an und bescherten uns einen kleinen "Vorfrühling".
Zu diesem Zeitpunkt gab es für die Damen in der Umgebung noch nichts zu finden. Es gab erste Reinigungsflüge und die toten Bienen wurden durch Arbeiterinnen aus dem Stock gebracht. Leider oder zum Glück(zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nichts) flog das rechte Volk nicht. Aus dem linken Stock schaute ab und an mal eine Imme raus, aber vielmehr war nicht zu sehen. Dieses Volk bot im Spätsommer einigen Grund zur Besorgnis, weil die junge Königin oftmal bis zu 5 Eier in eine Zelle legte und dieses Verhalten auch noch lange nach der Zugabe von ausgeschleuderten Honigwaben(also reichlich Platz für das Gelege nach dem Putzen) nicht ablegte. Ein erfahrener Vereinskollege beruhigte mich mit dem Verweis auf das Alter der Königin. Er sollte Recht behalten, wie man im folgenden Video sehen kann. Der besagte Stock steht ganz links.
Wohlgemerkt, das Video wurde am 22.02.2014 gegen 13.00 aufgenommen. Dieser Flugbetrieb würde manchem Sommertag zur Ehre gereichen.
Stand heute:
Direkt an meinem Stand blüht ein riesiger Haselstrauch, dahinter ist eine ca 15 Meter hohe männliche Zitterpappel voller Kätzchen. Seitlich vor meinen Bienen steht eine große Weide, die schon kräftig Ihre Kätzchen schiebt. In 2-3 Tagen sind die auch soweit, sollten die Temperaturen so bleiben. Um meine Kästen stehen Winterlinge und in den Grundstücken in unmittelbaren Nähe blühen viele Krokusse und Schneeglöckchen. Auch das Lungenkraut streckt schon seine Blüten der Sonne entgegen. Pollen wird fleißig eingetragen.
Beste Voraussetzungen also für einen erfolgreichen Start in den Frühling.
Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von heute:
In der letzten Januar- und ersten Februarwoche gabs dann tatsächlich noch Frost und Schnee, aber der Zustand war uns nicht lange vergönnt. Zeit für die "geliebten" Winterarbeiten. Rähmchen bauen und drahten. Zargen bauen. Den Bau von Futterzargen planen. Ausserdem habe ich noch einen Plan für einen Viererboden inklusive Zarge für die Königinnenzucht entworfen, der wird demnächst umgesetzt. Diesem Thema möchten wir uns dieses Jahr speziell widmen, dazu wird es eine extra Rubrik geben.Ab dem 15.2. stiegen die Temperaturen stetig an und bescherten uns einen kleinen "Vorfrühling".
Stand heute:
Direkt an meinem Stand blüht ein riesiger Haselstrauch, dahinter ist eine ca 15 Meter hohe männliche Zitterpappel voller Kätzchen. Seitlich vor meinen Bienen steht eine große Weide, die schon kräftig Ihre Kätzchen schiebt. In 2-3 Tagen sind die auch soweit, sollten die Temperaturen so bleiben. Um meine Kästen stehen Winterlinge und in den Grundstücken in unmittelbaren Nähe blühen viele Krokusse und Schneeglöckchen. Auch das Lungenkraut streckt schon seine Blüten der Sonne entgegen. Pollen wird fleißig eingetragen.
Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von heute:
Mittwoch, 3. Juli 2013
Süße Überraschung
Am 30.06. sollte die Honigschleuder angeworfen werden. Allerdings nicht bei mir sondern bei einem befreundeten Imker. Also habe ich neugierigerweise mal in den Honigraum meines Volkes geschaut. Und siehe da, wider Erwarten fanden sich 2 randvolle Honigwaben, die immerhin 2,6kg dunklen, aromatischen Honig enthielten.
Daran war nach dem schlechten Wetter im Frühjahr und der Entnahme von mehreren Futterwaben zur Ablegerbildung eigentlich nicht zu denken. Sicher, man hätte diese 2 Waben auch im Stock lassen können, aber ich wollte unbedingt das Ergebnis der ganzen Arbeit wissen. Und was soll ich sagen: es hat sich absolut gelohnt. Nach dem Abschleudern habe ich die zwei honigfeuchten Waben wieder in den Honigraum gehängt. Einen Tag später waren sie blitzblank sauber geputzt und die ganze Zarge voller Bienen. Zur Zeit haben wir hervorragendes Wetter und die Sommerlinde steht in Vollblüte. Die Winterlinde ist auch bald soweit. Die Mädels geben alles und ich werde wohl vor Ende Juli noch einmal schleudern können. Tolle Aussichten.
Kleiner Nachtrag noch: der Baurahmen war bereits wieder voll verdeckelt und wurde ausgeschnitten. Der Leerrahmen wurde wieder eingehangen, allerdings glaube ich nicht, dass er nocheinmal ausgebaut wird.
Nun noch fix zum Ableger:
Am 28.06. war Schlupftermin. Nun konnte ich meine Neugier noch bis zum 30.6. zügeln, dann musste ich aber doch nachschauen. Ich weiß, man sollte das nicht tun. Aber der große Geduldsmensch bin ich dann wahrscheinlich doch nicht. Den ersten Unterschied zur letzten Nachschau spürte ich schon beim anheben des Deckels: Im Stock herrschte eine ruhige Geschäftigkeit, begleitet von einem gleichmäßigen leisen Summen. Zeichen für mich, es ist eine Königin im Haus. Also habe ich schnell nur die Wabe gezogen, auf der bei der Nachschau am 22.6. die Nachschaffungszellen zu finden waren. Die gebrochenen Zellen und die Zellen am oberen Rand die ich stehen ließ waren nicht mehr zu sehen.
Dafür aber eine perfekte Weiselzelle mitten auf der Wabe, die Insassin war bereits geschlüpft. Ich habe noch kurz über die Wabe gesehen, aber die Königin nicht gefunden. Wabe wieder rein, Deckel zu. Futter war noch ausreichend vorhanden.
Am 2.7. und am 3.7. waren perfekte Bedingungen für einen Paarungsflug. Temperaturen um 23°C, Sonnenschein, wenig Wind. Ich hoffe mal, das die Dame geflogen ist, die Begattung geklappt hat und die First Lady auch den Weg zurückgefunden hat. Zumindest fliegen die Bienen jetzt sehr aktiv und tragen auch orangenen Pollen ein.
Leider konnte ich die Quelle nicht herausbekommen, ich vermute, das der von der Linde kommt. Ich lasse mich da aber gerne korrigieren.
Morgen Abend hole ich übrigens mein drittes Volk auf den Stand. Der Ableger stammt von einer Imkerin aus einem Nachbarverein. Die Beute steht schon seit Sonntag auf Ihrem Stand. Der Ableger ist zur Zeit 5 Waben stark, die Königin ist schon in Eilage. Eine Milchsäurebehandlung fand bereits statt.
Es geht voran :-)
Daran war nach dem schlechten Wetter im Frühjahr und der Entnahme von mehreren Futterwaben zur Ablegerbildung eigentlich nicht zu denken. Sicher, man hätte diese 2 Waben auch im Stock lassen können, aber ich wollte unbedingt das Ergebnis der ganzen Arbeit wissen. Und was soll ich sagen: es hat sich absolut gelohnt. Nach dem Abschleudern habe ich die zwei honigfeuchten Waben wieder in den Honigraum gehängt. Einen Tag später waren sie blitzblank sauber geputzt und die ganze Zarge voller Bienen. Zur Zeit haben wir hervorragendes Wetter und die Sommerlinde steht in Vollblüte. Die Winterlinde ist auch bald soweit. Die Mädels geben alles und ich werde wohl vor Ende Juli noch einmal schleudern können. Tolle Aussichten.
Kleiner Nachtrag noch: der Baurahmen war bereits wieder voll verdeckelt und wurde ausgeschnitten. Der Leerrahmen wurde wieder eingehangen, allerdings glaube ich nicht, dass er nocheinmal ausgebaut wird.
Nun noch fix zum Ableger:
Am 28.06. war Schlupftermin. Nun konnte ich meine Neugier noch bis zum 30.6. zügeln, dann musste ich aber doch nachschauen. Ich weiß, man sollte das nicht tun. Aber der große Geduldsmensch bin ich dann wahrscheinlich doch nicht. Den ersten Unterschied zur letzten Nachschau spürte ich schon beim anheben des Deckels: Im Stock herrschte eine ruhige Geschäftigkeit, begleitet von einem gleichmäßigen leisen Summen. Zeichen für mich, es ist eine Königin im Haus. Also habe ich schnell nur die Wabe gezogen, auf der bei der Nachschau am 22.6. die Nachschaffungszellen zu finden waren. Die gebrochenen Zellen und die Zellen am oberen Rand die ich stehen ließ waren nicht mehr zu sehen.
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| Eine schöne Weiselzelle |
Dafür aber eine perfekte Weiselzelle mitten auf der Wabe, die Insassin war bereits geschlüpft. Ich habe noch kurz über die Wabe gesehen, aber die Königin nicht gefunden. Wabe wieder rein, Deckel zu. Futter war noch ausreichend vorhanden.
Am 2.7. und am 3.7. waren perfekte Bedingungen für einen Paarungsflug. Temperaturen um 23°C, Sonnenschein, wenig Wind. Ich hoffe mal, das die Dame geflogen ist, die Begattung geklappt hat und die First Lady auch den Weg zurückgefunden hat. Zumindest fliegen die Bienen jetzt sehr aktiv und tragen auch orangenen Pollen ein.
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| Lieblingsbild |
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| reichlich Betrieb vor dem Flugloch und leuchtend orangener Pollen |
Morgen Abend hole ich übrigens mein drittes Volk auf den Stand. Der Ableger stammt von einer Imkerin aus einem Nachbarverein. Die Beute steht schon seit Sonntag auf Ihrem Stand. Der Ableger ist zur Zeit 5 Waben stark, die Königin ist schon in Eilage. Eine Milchsäurebehandlung fand bereits statt.
Es geht voran :-)
Mittwoch, 19. Juni 2013
Nachts halb 10 am Bienenstand
So sieht´s aus, wenn tagsüber 36°C waren und abends noch zuviel Wärme im Stock ist. Die Ventilatoren laufen auf Hochtouren.
Sonntag, 12. Mai 2013
Alles im Lot
Nach den Rückschlägen der letzten Wochen nun endlich mal eine erfreuliche Nachricht.
Die Zusammenlegung der beiden Ableger hat super funktioniert. In den letzte Tagen war ordentlich Leben am Flugloch, die Mädels kommen reichlich beladen von Ihren Flügen zurück. Herrliche Farbe bekommt man da zu sehen: Bienen, die am ganzen Körper gelb gepudert sind mit dicken gelben Höschen. Dann kommen Bienen mit fast weißem Pollen. Am interessantesten fand ich eine leuchtend rote Variante, Bienen und Pollenstaubhöschen fielen sofort auf im Gewimmel vor dem Flugloch. Reichlich Nektar und Wasser wird ebenfalls eingetragen, manchmal schaffen es die Immen gerade noch so aufs Flugbrett und müssen dort erst einige Zeit "verschnaufen", ehe sie in die Beute laufen.
Heute bei der ersten Nachschau nach dem großen Eingriff befand sich die Königin im oberen Brutraum.
Im unteren waren die mittleren Brutwaben voll mit Stiften und jüngster Brut. Die Randwaben waren wahre Pollenbretter und teilweise mit Honig gefüllt.
Im oberen Brutraum gab es ebenfalls reichlich Stifte und jüngste Brut. Viele junge Bienen befanden sich im Stock, die schlüpften aus den abgekehrten Brutwaben, die beim Zusammenlegen den Weg in meine Beute gefunden hatten. Eine Mittelwand war fertig ausgebaut, zwei weitere sind schon in Arbeit. Eine Überraschung bot der Drohnenbaurahmen. Er wurde letzten Montag(6.5.) eingehängt und war heute bereits fast fertig ausgezogen. Nicht schlecht meine Damen, nicht schlecht. Da kann ja nächste Woche der zweite Baurahmen folgen.
Ich habe heute eine dritte Zarge mit Absperrgitter aufgesetzt, um den Bautrieb zu befriedigen. Sollte es dort zu Honigeintrag kommen, werde ich die Waben in diesem Jahr wohl für die Ablegerbildung brauchen. An eine Honigernte denke ich erstmal noch nicht. Aber ich lasse mich da auch gerne überraschen.
Wenn die Entwicklungsgeschwindigkeit anhält, werden wir nächste Woche schauen, ob wohl schon ein Brutableger gebildet werden kann. Schön wär´s. Je eher umso besser.
Die Zusammenlegung der beiden Ableger hat super funktioniert. In den letzte Tagen war ordentlich Leben am Flugloch, die Mädels kommen reichlich beladen von Ihren Flügen zurück. Herrliche Farbe bekommt man da zu sehen: Bienen, die am ganzen Körper gelb gepudert sind mit dicken gelben Höschen. Dann kommen Bienen mit fast weißem Pollen. Am interessantesten fand ich eine leuchtend rote Variante, Bienen und Pollenstaubhöschen fielen sofort auf im Gewimmel vor dem Flugloch. Reichlich Nektar und Wasser wird ebenfalls eingetragen, manchmal schaffen es die Immen gerade noch so aufs Flugbrett und müssen dort erst einige Zeit "verschnaufen", ehe sie in die Beute laufen.
Heute bei der ersten Nachschau nach dem großen Eingriff befand sich die Königin im oberen Brutraum.
Im unteren waren die mittleren Brutwaben voll mit Stiften und jüngster Brut. Die Randwaben waren wahre Pollenbretter und teilweise mit Honig gefüllt.
Im oberen Brutraum gab es ebenfalls reichlich Stifte und jüngste Brut. Viele junge Bienen befanden sich im Stock, die schlüpften aus den abgekehrten Brutwaben, die beim Zusammenlegen den Weg in meine Beute gefunden hatten. Eine Mittelwand war fertig ausgebaut, zwei weitere sind schon in Arbeit. Eine Überraschung bot der Drohnenbaurahmen. Er wurde letzten Montag(6.5.) eingehängt und war heute bereits fast fertig ausgezogen. Nicht schlecht meine Damen, nicht schlecht. Da kann ja nächste Woche der zweite Baurahmen folgen.
Ich habe heute eine dritte Zarge mit Absperrgitter aufgesetzt, um den Bautrieb zu befriedigen. Sollte es dort zu Honigeintrag kommen, werde ich die Waben in diesem Jahr wohl für die Ablegerbildung brauchen. An eine Honigernte denke ich erstmal noch nicht. Aber ich lasse mich da auch gerne überraschen.
Wenn die Entwicklungsgeschwindigkeit anhält, werden wir nächste Woche schauen, ob wohl schon ein Brutableger gebildet werden kann. Schön wär´s. Je eher umso besser.
Dienstag, 7. Mai 2013
Aus zwei mach eins
Gestern Nachmittag war es also soweit. Die beiden Stöcke wurden zusammengelegt. Leider bei Nieselregen, aber die Mädels sind trotzdem sehr friedlich geblieben.
Alle Rähmchen aus der kleinen Beute wanderten zusammen mit einer wunderschön dicken und mobilen Königin in meine Zarge. Dazu gab es noch 4 Brutwaben mit verdeckelter Brut aus meinem "alten" Volk als Zugabe. Dafür wurden von den Brutwaben die ansitzenden Bienen abgekehrt und die Waben einfach in die zweite Zarge gehängt. Der Fegling verstärkt die Zuchtvölker meines Imkerpaten.
Nach der ganzen Aktion sieht es jetzt wieder so aus:
Wie man sieht, fliegen die Damen jetzt auch schon sehr zahlreich. Denn wie schon einmal erwähnt, stehen hinter meinen Bienen mehrere große, alte Kirschbäume in voller Blüte.
Die Flugbienen aus meiner Beute hatten sich übrigens wie erhofft zum größten Teil im weiselrichtigen Nachbarstock eingebettelt. Das hat uns viel Zeit erspart.
Nun heißt es Geduld bewahren, in 6 Tagen erfolgt die nächste Durchsicht. Das ist sicherlich für einen Anfänger die schwerste Lektion.
Alle Rähmchen aus der kleinen Beute wanderten zusammen mit einer wunderschön dicken und mobilen Königin in meine Zarge. Dazu gab es noch 4 Brutwaben mit verdeckelter Brut aus meinem "alten" Volk als Zugabe. Dafür wurden von den Brutwaben die ansitzenden Bienen abgekehrt und die Waben einfach in die zweite Zarge gehängt. Der Fegling verstärkt die Zuchtvölker meines Imkerpaten.
Nach der ganzen Aktion sieht es jetzt wieder so aus:
Wie man sieht, fliegen die Damen jetzt auch schon sehr zahlreich. Denn wie schon einmal erwähnt, stehen hinter meinen Bienen mehrere große, alte Kirschbäume in voller Blüte.
Die Flugbienen aus meiner Beute hatten sich übrigens wie erhofft zum größten Teil im weiselrichtigen Nachbarstock eingebettelt. Das hat uns viel Zeit erspart.
Nun heißt es Geduld bewahren, in 6 Tagen erfolgt die nächste Durchsicht. Das ist sicherlich für einen Anfänger die schwerste Lektion.
Sonntag, 5. Mai 2013
Die Königin ist tot, es lebe die Königin!
Es wäre so schön gewesen, wenn alles gleich von Anfang an funktioniert hätte. Aber erstens....., man kennt das ja.
Wenige Tage nach dem aufstellen der Beute haben wahrscheinlich die Arbeiterinnen die Königin im Stock "abgebissen"(O-Ton des Ableger-Erstellers). Bei der ersten Durchsicht haben wir die Königin nicht gefunden, aber es war noch jüngste Brut im Stock. Bei der zweiten Durchsicht eine Woche später war es sehr laut im Volk, keine Stifte und keine unverdeckelte Brut zu finden. Stattdessen ein (unbebrütetes) Spielnäpfchen, das aber offensichtlich zu spät angelegt wurde.
Nun hieß es, so schnell als möglich eine neue Königin zu bekommen, ehe mein Volk drohnenbrütig wird und ein Drohnenmütterchen die Herrschaft übernimmt. Zu meinem großen Glück hatte der Imker der mir den Ableger verkauft hat noch einen letzten Ableger da, den er auch sehr kurzfristig an meinen Standplatz bringen konnte. Das Flugloch wurde nur minimal zum einfliegen geöffnet, aber schon nach kurzer Zeit kam auch Bewegung in meine Beute nebenan. Die Flugbienen flogen aus und kamen kurz darauf dick beladen wieder zurück. Direkt hinter meinem Stand stehen 4 große alte Kirschbäume in voller Blüte. Gelandet sind sie aber nicht am angestammten Flugloch sondern sie bettelten sich in den Nachbarstock ein. Das hat ja schon mal prima geklappt. Morgen (Montag) legen wir die 2 Beuten zusammen, die restlichen Waben gehen in die Königinnenzucht des befreundeten Imkers.
Vielen Dank nochmal für die sehr schnelle, unkomplizierte Hilfe.
Wenige Tage nach dem aufstellen der Beute haben wahrscheinlich die Arbeiterinnen die Königin im Stock "abgebissen"(O-Ton des Ableger-Erstellers). Bei der ersten Durchsicht haben wir die Königin nicht gefunden, aber es war noch jüngste Brut im Stock. Bei der zweiten Durchsicht eine Woche später war es sehr laut im Volk, keine Stifte und keine unverdeckelte Brut zu finden. Stattdessen ein (unbebrütetes) Spielnäpfchen, das aber offensichtlich zu spät angelegt wurde.
Nun hieß es, so schnell als möglich eine neue Königin zu bekommen, ehe mein Volk drohnenbrütig wird und ein Drohnenmütterchen die Herrschaft übernimmt. Zu meinem großen Glück hatte der Imker der mir den Ableger verkauft hat noch einen letzten Ableger da, den er auch sehr kurzfristig an meinen Standplatz bringen konnte. Das Flugloch wurde nur minimal zum einfliegen geöffnet, aber schon nach kurzer Zeit kam auch Bewegung in meine Beute nebenan. Die Flugbienen flogen aus und kamen kurz darauf dick beladen wieder zurück. Direkt hinter meinem Stand stehen 4 große alte Kirschbäume in voller Blüte. Gelandet sind sie aber nicht am angestammten Flugloch sondern sie bettelten sich in den Nachbarstock ein. Das hat ja schon mal prima geklappt. Morgen (Montag) legen wir die 2 Beuten zusammen, die restlichen Waben gehen in die Königinnenzucht des befreundeten Imkers.
Vielen Dank nochmal für die sehr schnelle, unkomplizierte Hilfe.
Donnerstag, 25. April 2013
Los geht´s
Am 22.4. war´s nun endlich soweit.
Zum frühen Nachmittag haben wir unsere Beuten zu einem befreundeten Imker gebracht. Dort wurden die Ableger unter penibler Kontrolle der Waben umgesiedelt. 12 pralle Waben, davon 8 mit verdeckelter Brut wanderten in meine Zarge. Die Kästen wurden an den gleichen Ort wie die ursprüngliche Beute aufgestellt, um soviel wie möglich Flugbienen zu "erwischen". 3 Stunden später am frühen Abend haben wir die Kästen dann abgeholt, der Flugverkehr war inzwischen zum erliegen gekommen. An ihrem endgültigen Standplatz wurde ein schmales Flugloch geöffnet. Die nächsten 2 Tage hieß es nun einfliegen.
Nach 2 Tagen schönsten Frühlingswetters habe ich gestern(24.04.) das Flugloch ganz aufgemacht, damit die Damen, die bereits reichlich fliegen und dick mit Pollen beladen wiederkommen auch genügend Platz zum starten und landen haben.
Leider fehlt hier noch der Blechdeckel, aber der ist unterwegs, am Wochenende soll es ja regnen.
Am 28.4. wird es dann, so es das Wetter zulässt, die erste Nachschau geben. Sollten die Immen da schon oben gebaut haben wird es Zeit für eine Erweiterung. So sagt´s zumindest der Imker, der die Ableger gemacht hat. Ich bin sehr gespannt wies aussieht, das Ergebnis ist dann am Wochenende hier nachzulesen.
Freitag, 19. April 2013
Endlich Frühling!!
Seit gut einer Woche sind die Temperaturen endlich da, wo sie um diese Jahreszeit sein sollten. Die Salweiden stehen in voller Pracht. Dem entsprechend aktiv sind natürlich auch die Bienen.
Die spannende Phase beginnt für mich am Montag, da hole ich einen Ableger von einem befreundeten Imker und starte in mein großes Abenteuer. Alles ist fertig und vorbereitet, die Damen können einziehen.
Apropos einziehen: den Bausatz habe ich letztlich nicht genommen sondern alles selber gebaut, vom Boden über die Zargen bis hin zum Trennschied und dem Deckel. Das hat nur einen Bruchteil gekostet, viel Spaß gemacht und nebenbei hab ich auch noch was gelernt. Das einzig langweilige war das Rähmchen bauen, drahten und Mittelwände einlöten. Aber auch das ist geschafft. Bilder davon gibt´s bald zu sehen.
Jetzt kann ich´s kaum noch erwarten. Morgen wird der Bienenstand aufgebaut, der ist nicht weit von mir, nur ca. eine Minute zu Fuß Da kann ich öfter mal am Flugloch vorbeischauen und den Mädels bei der Arbeit zusehen.
Die spannende Phase beginnt für mich am Montag, da hole ich einen Ableger von einem befreundeten Imker und starte in mein großes Abenteuer. Alles ist fertig und vorbereitet, die Damen können einziehen.
Apropos einziehen: den Bausatz habe ich letztlich nicht genommen sondern alles selber gebaut, vom Boden über die Zargen bis hin zum Trennschied und dem Deckel. Das hat nur einen Bruchteil gekostet, viel Spaß gemacht und nebenbei hab ich auch noch was gelernt. Das einzig langweilige war das Rähmchen bauen, drahten und Mittelwände einlöten. Aber auch das ist geschafft. Bilder davon gibt´s bald zu sehen.
Jetzt kann ich´s kaum noch erwarten. Morgen wird der Bienenstand aufgebaut, der ist nicht weit von mir, nur ca. eine Minute zu Fuß Da kann ich öfter mal am Flugloch vorbeischauen und den Mädels bei der Arbeit zusehen.
Freitag, 22. März 2013
Auf geht´s
Jetzt geht´s also richtig los.
Gestern Abend fand die erste Sitzung des hiesigen Imkervereins statt, außer mir war noch ein Neuling anwesend. Wir haben den Altersdurchschnitt ganz schön gedrückt. Nun muss nur noch das Wetter stimmen, damit es endlich losgehen kann.
Die Beuten habe ich als Bausatz zum selber schrauben bestellt, alles in DNM. Bin gespannt, wie das funktioniert.
Apropos Wetter: es schneit wieder und die Temperaturen fallen noch tiefer in den Keller. Für heute Nacht sind Tiefstwerte um minus 15 Grad angesagt, da kann man sich nur an den Kopf fassen.
Aufgaben für die nächsten Tage sind noch genug. Zum einen heißt es lernen, der Fachkundenachweis Honig will erbracht werden und das Lehrmaterial zur Bienenzucht ist auch noch nicht vollständig abgearbeitet. In einem Gespräch erfuhr ich heute zufällig von der Auflösung einer alten Imkerei, etliche Arbeitsmaterialien daraus wurden mir angeboten. Mal sehn, wie die Sachen aussehen und ob da was draus wird.
Donnerstag, 7. März 2013
Der Fuchsbau wird zum Bienenstock
Seit einigen Jahren mache ich Met und musste den dafür benötigten Honig immer teuer zukaufen. Dadurch kam ich mit Imkern in Kontakt und mein Interesse für die Imkerei und Honigerzeugung wuchs ständig. Der Gedanke, einmal eigenen Honig für meinen Met verwenden zu können war sehr verlockend. Der Umstand, aktiv etwas für unsere Umwelt und den Erhalt der Bienen tun zu können ist gut fürs Gewissen, bekanntlich haben die Imkervereine mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen und die Biene ansich hat derzeit einen schweren Kampf auszufechten, der nur mit der Hilfe des Menschen gewonnen werden kann.
Deshalb werden nun Nägel mit Köpfen gemacht:
Am 21.März 2013 startet offiziell mein Experiment Hobbyimkerei.
An diesem Tag findet das erste Vereinstreffen des örtlichen Imkervereins dieses Jahres statt. Eine Mitgliedschaft in einem Imkerverein ist meiner Meinung nach besonders wichtig, um Anfängerfehler zu minimieren oder ganz zu vermeiden. Erfahrungsaustausch und Fachsimpelei sind durch nichts zu ersetzen.
Vielleicht besteht hier später auch eine Möglichkeit, etwas günstiger an mein erstes Bienenvolk zu gelangen.
Außerdem habe ich zusätzlich die tolle Gelegenheit, einem befreundeten Imker aus dem Ort zum Saisonbeginn über die Schulter zu schauen und erste Erfahrungen zu sammeln.
Theoretische Grundlagen konnte ich mir mit seiner Hilfe bereits aneignen, Literatur gibts es da ja bekanntlich genügend und einschlägige Videoplattformen bieten ebenfalls ein Fülle an Information.
Einen Grundlehrgang werde ich trotzdem als erstes belegen. Videos und Bücher sind das Eine, jahrelange Erfahrung im Umgang mit Bienen und allem was dazu gehört sind das Andere. Dabei denke ich vor allem an die Bekämpfung der allgegenwärtigen Varroa-Milbe, das erkennen von Missständen und Krankheiten im Stock und dergleichen mehr.
Nun bin ich ziemlich aufgeregt und kanns kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Alles was passiert gibts dann hier zeitnah zum nachlesen.
Deshalb werden nun Nägel mit Köpfen gemacht:
Am 21.März 2013 startet offiziell mein Experiment Hobbyimkerei.
An diesem Tag findet das erste Vereinstreffen des örtlichen Imkervereins dieses Jahres statt. Eine Mitgliedschaft in einem Imkerverein ist meiner Meinung nach besonders wichtig, um Anfängerfehler zu minimieren oder ganz zu vermeiden. Erfahrungsaustausch und Fachsimpelei sind durch nichts zu ersetzen.
Vielleicht besteht hier später auch eine Möglichkeit, etwas günstiger an mein erstes Bienenvolk zu gelangen.
Außerdem habe ich zusätzlich die tolle Gelegenheit, einem befreundeten Imker aus dem Ort zum Saisonbeginn über die Schulter zu schauen und erste Erfahrungen zu sammeln.
Theoretische Grundlagen konnte ich mir mit seiner Hilfe bereits aneignen, Literatur gibts es da ja bekanntlich genügend und einschlägige Videoplattformen bieten ebenfalls ein Fülle an Information.
Einen Grundlehrgang werde ich trotzdem als erstes belegen. Videos und Bücher sind das Eine, jahrelange Erfahrung im Umgang mit Bienen und allem was dazu gehört sind das Andere. Dabei denke ich vor allem an die Bekämpfung der allgegenwärtigen Varroa-Milbe, das erkennen von Missständen und Krankheiten im Stock und dergleichen mehr.
Nun bin ich ziemlich aufgeregt und kanns kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Alles was passiert gibts dann hier zeitnah zum nachlesen.
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