So.
Nun war ja hier wieder 2,5 Jahre Ruhe.
Das heißt aber nicht dass nichts passiert wäre.
Ja, ich bin immer noch Imker. Nur leider seit diesem Winter ohne Bienen.
Im Spätsommer letzten Jahres habe ich 11 Völker eingewintert. 8 auf Deutsch-Normal, 1 auf Deutsch-Normal 1,5 und 2 Völker auf Freudensteinrähmchen. Freudenstein....ja ja....
Nun ist es leider so, dass ich dieses Jahr einen Totalverlust hinnehmen muss, den ich mir nicht erklären kann. Die Sommerbehandlungen waren erfolgreich mit eher mäßig Milben. Futter wurde gut abgenommen. Die Winterbehandlung wurde bei allen Völkern durchgeführt. Jetzt sind in allen Beuten nur noch tote oder sogar gar keine Bienen mehr zu finden. Einige Völker sind auf vollen Futterwaben verhungert. Melizitose scheint wohl ein Thema zu sein, aber dann wären ja stellenweise die Bienen nicht vollends verschwunden....
Aber das spornt mich nur noch mehr an.
Wegen diesem Rückschlag werde ich das imkern nicht aufgeben, auch weil ich im letzten Jahr den örtlichen Schaubienenstand übernommen habe. Daher kommt auch das zusätzliche Rahmenmaß namens Freudenstein.... Die Rähmchen sind so winzig.....
Der Schaubienenstand ist ein Eigenbau zweier älterer Imkerkollegen und hat einige Besonderheiten. Der Brutraum wird mit Kuntzsch-hoch betrieben, die Honigräume mit Freudenstein-Rähmchen. Klingt spannend, ist es auch. Wenn man von DN 1,5 auf Rähmchen umsteigt, die etwas größer als die eigene Handfläche sind muss man in manchen Sachen ganz schön umdenken. Aber dazu wird hier in Zukunft wieder mehr zu lesen sein.
bis dahin, einen guten Start in den Frühling
Ein Blog über Imkerei, Eigenbau und Honigerzeugung aus der Sicht eines Hobbyimkers. Quer durchs Bienenjahr, vom Einschlag des ersten Volkes bis hin zur Honigernte und der Einwinterung der Bienenvölker.
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Montag, 13. März 2017
Neuanfang
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Freitag, 11. Juli 2014
Viel neues und alles anders in diesem Jahr
Nachdem ich zuletzt über unsere Bemühungen um neue Königinnen geschrieben habe war lange Ruhe hier.
In der Zwischenzeit ist viel passiert. Zum ersten wäre da die Weisellosigkeit meiner drei Wirtschaftsvölker zu nennen. Fast zeitgleich war in den Völkern erst keine Brut und später auch keine Königin zu finden.
Das Volk am Heimstand kam damit am besten zurecht. Oder die Königin hat sich nur besonders gut versteckt und eine Legepause eingelegt. Am 26.5. fand ich dort 2 angeblasene Weiselnäpfchen ohne Stift, aber keine weitere Brut mehr. Also habe ich eine Weiselprobe vom Schwarm nebenan eingehangen. Am 1.6. kontrollierte ich die Wabe und was musste ich feststellen? Alle Eier und die Jüngste Brut aus der Wabe waren ausgefressen, auf den anderen Waben fand ich wieder keine Stifte. Bei der Kontrolle am 3.6. zog ich nur die Mittelwabe und siehe, da waren die erhofften Stifte. Die nächste Kontrolle erfolgte dann erst am 14.6., da war der gesamte obere Brutraum voll bestiftet. Futter nimmt ab, die Trachtzeit hier war heuer fast vorbei. Mittlerweile hat sich das Volk erholt, das Gitter ist raus. Abzuschleudern gibts hier diesjahr nichts, ich bereite mich auf die Behandlungen vor.
Der Schwarm nebenan logierte ja kurzzeitig in einer alten Normbeute. Die finde ich zur Ablegerbildung oder Schwarmlogis sehr gut geeignet. Ausserdem musste ich mich dafür mit dem Thema Hinterbehandlung befassen, das war ziemlich interessant. Diese Betriebsweise unterscheidet sich sehr stark vom Magazinimkern.
Ganz rechts auf diesem Bild sieht man meinen 5-Waben-Kasten, dort drin sitzt ein Ableger von meinem Grundkurs. Wie meine großen Beuten ist auch dieser Kasten ein Eigenbau. Der Schwarm zog zwischenzeitlich in ein Magazin um. Brut war dort reichlich, Futter habe ich per Futterteig gegeben.Am 26.6. habe ich die Schwarmkönigin abgedrückt, leider kannte ich ihre Herkunft nicht und sie hatte keine Markierung. Nach neun Tagen wurden ca. 20 Weiselzellen gebrochen und ein behandelter Ableger mit einer wunderbaren gezeichneten Königin über Zeitungspapier aufgesetzt. Darüber kam eine Leerzarge mit Futter und Wasser. Bereits drei Tage später fanden sich auf dem Bodenbrett reichlich Zeitungsraspel, es herrschte reger Flugbetrieb in geschäftiger Ruhe. Das sollte also geklappt haben. Die Kontrolle erfolgt am Wochenende.
Herrliche Brutbretter mit fetten Futterkränzen im gesamten oberen Brutraum. Und wider erwarten musste ich heute sogar noch einmal den Baurahmen ausschneiden. So unterschiedlich sind die Standorte. Hier brauche ich ans füttern noch nicht denken. In den Stöcken hier finden sich auch noch reichlich Drohnen, am Heimstand sind sie größtenteils vertrieben.
Bleibt noch der Sammelbrutrableger. Dort hinein gingen alle Schröpfwaben der beiden starken Völker, sodass er heute auf 2 Zargen sitzt, mit reichlich Futter und Brut. Zwischenzeitlich wurde die Königin getauscht, die ursprüngliche war bereits im 3. Jahr.
Solche Pollenbretter finden sich am Außenstand in allen unteren Bruträumen. Jeweils eins werde ich noch für die Ableger entnehmen. Direkt vor meinem Stand hat der ansässige Landwirt eine Wildblumenwiese angelegt, die blüht zur Zeit in allen Farben. Auf der anderen Seite befindet sich eine Brache, die sieht genauso toll aus. Da freuen sich die Damen.
In der Zwischenzeit ist viel passiert. Zum ersten wäre da die Weisellosigkeit meiner drei Wirtschaftsvölker zu nennen. Fast zeitgleich war in den Völkern erst keine Brut und später auch keine Königin zu finden.
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| Der Heimstand für Kümmerling, Schwarm und Ableger. |
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| nach dem Umzug des Schwarms |
Ganz rechts auf diesem Bild sieht man meinen 5-Waben-Kasten, dort drin sitzt ein Ableger von meinem Grundkurs. Wie meine großen Beuten ist auch dieser Kasten ein Eigenbau. Der Schwarm zog zwischenzeitlich in ein Magazin um. Brut war dort reichlich, Futter habe ich per Futterteig gegeben.Am 26.6. habe ich die Schwarmkönigin abgedrückt, leider kannte ich ihre Herkunft nicht und sie hatte keine Markierung. Nach neun Tagen wurden ca. 20 Weiselzellen gebrochen und ein behandelter Ableger mit einer wunderbaren gezeichneten Königin über Zeitungspapier aufgesetzt. Darüber kam eine Leerzarge mit Futter und Wasser. Bereits drei Tage später fanden sich auf dem Bodenbrett reichlich Zeitungsraspel, es herrschte reger Flugbetrieb in geschäftiger Ruhe. Das sollte also geklappt haben. Die Kontrolle erfolgt am Wochenende.
Blieb nur noch der Ableger. Den bekam ich am 8.6. mit 3 Rähmchen geschlossenem Brutnest und 2 ausgebauten Waben im Kasten. Zuhause habe ich eine Leerwabe entfernt und eine dicke Wabe mit Pollen und Honig eingehangen. Solche Waben entnehme ich den starken Völkern im Frühjahr, sie sind die besten Starter für meine Ableger. Bereits eine Woche später zog das Völkchen in eine einfache Hinterbehandlungsbeute ein. Zu den 5 Waben kam noch eine dicke Futterwabe, eine Leerwabe und eine Mittelwand. Hinten an stellte ich einen Futtertrog mit Gaze, gefüttert wurde flüssig und durchgängig.
Am 8.7. nun zog der Ableger ins Magazin um, zu den 8 Rähmchen kamen noch einmal 3 Leerwaben und eine Mittelwand. In der Leerzarge obenauf steht der Futtertrog. Gefüttert wird weiterhin durchgängig.
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| Zusammenführung mittels Zeitung |
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| nach dem Umzug ins Magazin |
Die Trachtzeit war hier leider schon sehr früh vorbei in diesem Jahr, sodass alle drei Völker bereits gefüttert werden müssen, um eine optimale Versorgung der Brut zu gewährleisten. Wie zu sehen sind hier die Fluglöcher bereits klein.
Am Außenstand sah die Sache zunächst ähnlich trostlos aus. Bei meinem Altvolk fand ich ab 19.5. keine Stifte und keine Königin mehr. Der Baurahmen wurde ausgebaut, aber nicht bestiftet. Am 26.5. habe ich eine Wabe aus dem Nachbarstock mit einer schönen Schwarmzelle eingehangen. Der Rahmen wurde gekennzeichnet, die Zelle war von oben zu sehen. Am 1.6. machte ich eine Sichtkontrolle von oben, da war von der Zelle bereits nichts mehr zu sehen. Also habe ich die mittleren beiden Waben gezogen und auf beiden reichlich Stifte gefunden. Danach wurde die Beute sofort wieder geschlossen. Eine weitere kurze Kontrolle erfolgte am 7.6., da gab´s Brut im gesamten oberen Brutraum in allen Stadien. Dann liess ich das Volk in Ruhe. Nächste Durchsicht am 30.6., dort gab es große Futterkränze und reichlich Brut in allen Stadien.
Heute gabs dann dieses Bild hier:
Herrliche Brutbretter mit fetten Futterkränzen im gesamten oberen Brutraum. Und wider erwarten musste ich heute sogar noch einmal den Baurahmen ausschneiden. So unterschiedlich sind die Standorte. Hier brauche ich ans füttern noch nicht denken. In den Stöcken hier finden sich auch noch reichlich Drohnen, am Heimstand sind sie größtenteils vertrieben.
Beim Nachbarvolk wollte ich die Weisellosigkeit über eine Nachschaffung regeln lassen. Aber diesen Gefallen haben mir die Damen vom 26.5. -24.6. nicht getan. 2 Königinnen verschwanden spurlos, erst eine eigene Nachzuchtkönigin brachte den Erfolg. Verwunderlich nur, dass das Volk nicht drohnenbrütig geworden ist. Das Zusetzen erfolgte mit einem Eigenbaukäfig zum ausfressen. Der Käfig ist genauso groß wie ein Rähmchen und hinten geschlossen. Nach 5 Tagen war der Teig gefressen, die Königin aber immer noch im Käfig, ihr war wohl die Öffnung zum rauskriechen zu klein. Aber es waren bereits reichlich Arbeitsbienen bei ihr im Käfig, das Zusetzen sollte also funktioniert haben. Heute zur Kontrolle fand ich reichlich Stifte im oberen Brutraum und wie im ersten Stock reichlich dicke Futterkränze. Füttern ist also auch hier noch nicht nötig.
Bleibt noch der Sammelbrutrableger. Dort hinein gingen alle Schröpfwaben der beiden starken Völker, sodass er heute auf 2 Zargen sitzt, mit reichlich Futter und Brut. Zwischenzeitlich wurde die Königin getauscht, die ursprüngliche war bereits im 3. Jahr.
Solche Pollenbretter finden sich am Außenstand in allen unteren Bruträumen. Jeweils eins werde ich noch für die Ableger entnehmen. Direkt vor meinem Stand hat der ansässige Landwirt eine Wildblumenwiese angelegt, die blüht zur Zeit in allen Farben. Auf der anderen Seite befindet sich eine Brache, die sieht genauso toll aus. Da freuen sich die Damen.
Abschließend bleibt zu sagen: meine Wirtschaftsvölker gehen nächstes Jahr alle auf den Außenstand, Honig habe ich heuer nur dort abnehmen können. Mit insgesamt etwas über 50kg Frühjahrs- und Sommerblüte bin ich hinter meinen Erwartungen geblieben.
Am Sonntag kommt noch ein Ableger, damit gehe ich mit 7 Völkern in den Winter. Die Zeit der Behandlung und Einfütterung steht an, darüber wird hier zu lesen sein.
Sonntag, 4. Mai 2014
Basteleien
Mittwoch, 3. Juli 2013
Süße Überraschung
Am 30.06. sollte die Honigschleuder angeworfen werden. Allerdings nicht bei mir sondern bei einem befreundeten Imker. Also habe ich neugierigerweise mal in den Honigraum meines Volkes geschaut. Und siehe da, wider Erwarten fanden sich 2 randvolle Honigwaben, die immerhin 2,6kg dunklen, aromatischen Honig enthielten.
Daran war nach dem schlechten Wetter im Frühjahr und der Entnahme von mehreren Futterwaben zur Ablegerbildung eigentlich nicht zu denken. Sicher, man hätte diese 2 Waben auch im Stock lassen können, aber ich wollte unbedingt das Ergebnis der ganzen Arbeit wissen. Und was soll ich sagen: es hat sich absolut gelohnt. Nach dem Abschleudern habe ich die zwei honigfeuchten Waben wieder in den Honigraum gehängt. Einen Tag später waren sie blitzblank sauber geputzt und die ganze Zarge voller Bienen. Zur Zeit haben wir hervorragendes Wetter und die Sommerlinde steht in Vollblüte. Die Winterlinde ist auch bald soweit. Die Mädels geben alles und ich werde wohl vor Ende Juli noch einmal schleudern können. Tolle Aussichten.
Kleiner Nachtrag noch: der Baurahmen war bereits wieder voll verdeckelt und wurde ausgeschnitten. Der Leerrahmen wurde wieder eingehangen, allerdings glaube ich nicht, dass er nocheinmal ausgebaut wird.
Nun noch fix zum Ableger:
Am 28.06. war Schlupftermin. Nun konnte ich meine Neugier noch bis zum 30.6. zügeln, dann musste ich aber doch nachschauen. Ich weiß, man sollte das nicht tun. Aber der große Geduldsmensch bin ich dann wahrscheinlich doch nicht. Den ersten Unterschied zur letzten Nachschau spürte ich schon beim anheben des Deckels: Im Stock herrschte eine ruhige Geschäftigkeit, begleitet von einem gleichmäßigen leisen Summen. Zeichen für mich, es ist eine Königin im Haus. Also habe ich schnell nur die Wabe gezogen, auf der bei der Nachschau am 22.6. die Nachschaffungszellen zu finden waren. Die gebrochenen Zellen und die Zellen am oberen Rand die ich stehen ließ waren nicht mehr zu sehen.
Dafür aber eine perfekte Weiselzelle mitten auf der Wabe, die Insassin war bereits geschlüpft. Ich habe noch kurz über die Wabe gesehen, aber die Königin nicht gefunden. Wabe wieder rein, Deckel zu. Futter war noch ausreichend vorhanden.
Am 2.7. und am 3.7. waren perfekte Bedingungen für einen Paarungsflug. Temperaturen um 23°C, Sonnenschein, wenig Wind. Ich hoffe mal, das die Dame geflogen ist, die Begattung geklappt hat und die First Lady auch den Weg zurückgefunden hat. Zumindest fliegen die Bienen jetzt sehr aktiv und tragen auch orangenen Pollen ein.
Leider konnte ich die Quelle nicht herausbekommen, ich vermute, das der von der Linde kommt. Ich lasse mich da aber gerne korrigieren.
Morgen Abend hole ich übrigens mein drittes Volk auf den Stand. Der Ableger stammt von einer Imkerin aus einem Nachbarverein. Die Beute steht schon seit Sonntag auf Ihrem Stand. Der Ableger ist zur Zeit 5 Waben stark, die Königin ist schon in Eilage. Eine Milchsäurebehandlung fand bereits statt.
Es geht voran :-)
Daran war nach dem schlechten Wetter im Frühjahr und der Entnahme von mehreren Futterwaben zur Ablegerbildung eigentlich nicht zu denken. Sicher, man hätte diese 2 Waben auch im Stock lassen können, aber ich wollte unbedingt das Ergebnis der ganzen Arbeit wissen. Und was soll ich sagen: es hat sich absolut gelohnt. Nach dem Abschleudern habe ich die zwei honigfeuchten Waben wieder in den Honigraum gehängt. Einen Tag später waren sie blitzblank sauber geputzt und die ganze Zarge voller Bienen. Zur Zeit haben wir hervorragendes Wetter und die Sommerlinde steht in Vollblüte. Die Winterlinde ist auch bald soweit. Die Mädels geben alles und ich werde wohl vor Ende Juli noch einmal schleudern können. Tolle Aussichten.
Kleiner Nachtrag noch: der Baurahmen war bereits wieder voll verdeckelt und wurde ausgeschnitten. Der Leerrahmen wurde wieder eingehangen, allerdings glaube ich nicht, dass er nocheinmal ausgebaut wird.
Nun noch fix zum Ableger:
Am 28.06. war Schlupftermin. Nun konnte ich meine Neugier noch bis zum 30.6. zügeln, dann musste ich aber doch nachschauen. Ich weiß, man sollte das nicht tun. Aber der große Geduldsmensch bin ich dann wahrscheinlich doch nicht. Den ersten Unterschied zur letzten Nachschau spürte ich schon beim anheben des Deckels: Im Stock herrschte eine ruhige Geschäftigkeit, begleitet von einem gleichmäßigen leisen Summen. Zeichen für mich, es ist eine Königin im Haus. Also habe ich schnell nur die Wabe gezogen, auf der bei der Nachschau am 22.6. die Nachschaffungszellen zu finden waren. Die gebrochenen Zellen und die Zellen am oberen Rand die ich stehen ließ waren nicht mehr zu sehen.
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| Eine schöne Weiselzelle |
Dafür aber eine perfekte Weiselzelle mitten auf der Wabe, die Insassin war bereits geschlüpft. Ich habe noch kurz über die Wabe gesehen, aber die Königin nicht gefunden. Wabe wieder rein, Deckel zu. Futter war noch ausreichend vorhanden.
Am 2.7. und am 3.7. waren perfekte Bedingungen für einen Paarungsflug. Temperaturen um 23°C, Sonnenschein, wenig Wind. Ich hoffe mal, das die Dame geflogen ist, die Begattung geklappt hat und die First Lady auch den Weg zurückgefunden hat. Zumindest fliegen die Bienen jetzt sehr aktiv und tragen auch orangenen Pollen ein.
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| Lieblingsbild |
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| reichlich Betrieb vor dem Flugloch und leuchtend orangener Pollen |
Morgen Abend hole ich übrigens mein drittes Volk auf den Stand. Der Ableger stammt von einer Imkerin aus einem Nachbarverein. Die Beute steht schon seit Sonntag auf Ihrem Stand. Der Ableger ist zur Zeit 5 Waben stark, die Königin ist schon in Eilage. Eine Milchsäurebehandlung fand bereits statt.
Es geht voran :-)
Mittwoch, 19. Juni 2013
Nachts halb 10 am Bienenstand
So sieht´s aus, wenn tagsüber 36°C waren und abends noch zuviel Wärme im Stock ist. Die Ventilatoren laufen auf Hochtouren.
Dienstag, 7. Mai 2013
Aus zwei mach eins
Gestern Nachmittag war es also soweit. Die beiden Stöcke wurden zusammengelegt. Leider bei Nieselregen, aber die Mädels sind trotzdem sehr friedlich geblieben.
Alle Rähmchen aus der kleinen Beute wanderten zusammen mit einer wunderschön dicken und mobilen Königin in meine Zarge. Dazu gab es noch 4 Brutwaben mit verdeckelter Brut aus meinem "alten" Volk als Zugabe. Dafür wurden von den Brutwaben die ansitzenden Bienen abgekehrt und die Waben einfach in die zweite Zarge gehängt. Der Fegling verstärkt die Zuchtvölker meines Imkerpaten.
Nach der ganzen Aktion sieht es jetzt wieder so aus:
Wie man sieht, fliegen die Damen jetzt auch schon sehr zahlreich. Denn wie schon einmal erwähnt, stehen hinter meinen Bienen mehrere große, alte Kirschbäume in voller Blüte.
Die Flugbienen aus meiner Beute hatten sich übrigens wie erhofft zum größten Teil im weiselrichtigen Nachbarstock eingebettelt. Das hat uns viel Zeit erspart.
Nun heißt es Geduld bewahren, in 6 Tagen erfolgt die nächste Durchsicht. Das ist sicherlich für einen Anfänger die schwerste Lektion.
Alle Rähmchen aus der kleinen Beute wanderten zusammen mit einer wunderschön dicken und mobilen Königin in meine Zarge. Dazu gab es noch 4 Brutwaben mit verdeckelter Brut aus meinem "alten" Volk als Zugabe. Dafür wurden von den Brutwaben die ansitzenden Bienen abgekehrt und die Waben einfach in die zweite Zarge gehängt. Der Fegling verstärkt die Zuchtvölker meines Imkerpaten.
Nach der ganzen Aktion sieht es jetzt wieder so aus:
Wie man sieht, fliegen die Damen jetzt auch schon sehr zahlreich. Denn wie schon einmal erwähnt, stehen hinter meinen Bienen mehrere große, alte Kirschbäume in voller Blüte.
Die Flugbienen aus meiner Beute hatten sich übrigens wie erhofft zum größten Teil im weiselrichtigen Nachbarstock eingebettelt. Das hat uns viel Zeit erspart.
Nun heißt es Geduld bewahren, in 6 Tagen erfolgt die nächste Durchsicht. Das ist sicherlich für einen Anfänger die schwerste Lektion.
Sonntag, 5. Mai 2013
Die Königin ist tot, es lebe die Königin!
Es wäre so schön gewesen, wenn alles gleich von Anfang an funktioniert hätte. Aber erstens....., man kennt das ja.
Wenige Tage nach dem aufstellen der Beute haben wahrscheinlich die Arbeiterinnen die Königin im Stock "abgebissen"(O-Ton des Ableger-Erstellers). Bei der ersten Durchsicht haben wir die Königin nicht gefunden, aber es war noch jüngste Brut im Stock. Bei der zweiten Durchsicht eine Woche später war es sehr laut im Volk, keine Stifte und keine unverdeckelte Brut zu finden. Stattdessen ein (unbebrütetes) Spielnäpfchen, das aber offensichtlich zu spät angelegt wurde.
Nun hieß es, so schnell als möglich eine neue Königin zu bekommen, ehe mein Volk drohnenbrütig wird und ein Drohnenmütterchen die Herrschaft übernimmt. Zu meinem großen Glück hatte der Imker der mir den Ableger verkauft hat noch einen letzten Ableger da, den er auch sehr kurzfristig an meinen Standplatz bringen konnte. Das Flugloch wurde nur minimal zum einfliegen geöffnet, aber schon nach kurzer Zeit kam auch Bewegung in meine Beute nebenan. Die Flugbienen flogen aus und kamen kurz darauf dick beladen wieder zurück. Direkt hinter meinem Stand stehen 4 große alte Kirschbäume in voller Blüte. Gelandet sind sie aber nicht am angestammten Flugloch sondern sie bettelten sich in den Nachbarstock ein. Das hat ja schon mal prima geklappt. Morgen (Montag) legen wir die 2 Beuten zusammen, die restlichen Waben gehen in die Königinnenzucht des befreundeten Imkers.
Vielen Dank nochmal für die sehr schnelle, unkomplizierte Hilfe.
Wenige Tage nach dem aufstellen der Beute haben wahrscheinlich die Arbeiterinnen die Königin im Stock "abgebissen"(O-Ton des Ableger-Erstellers). Bei der ersten Durchsicht haben wir die Königin nicht gefunden, aber es war noch jüngste Brut im Stock. Bei der zweiten Durchsicht eine Woche später war es sehr laut im Volk, keine Stifte und keine unverdeckelte Brut zu finden. Stattdessen ein (unbebrütetes) Spielnäpfchen, das aber offensichtlich zu spät angelegt wurde.
Nun hieß es, so schnell als möglich eine neue Königin zu bekommen, ehe mein Volk drohnenbrütig wird und ein Drohnenmütterchen die Herrschaft übernimmt. Zu meinem großen Glück hatte der Imker der mir den Ableger verkauft hat noch einen letzten Ableger da, den er auch sehr kurzfristig an meinen Standplatz bringen konnte. Das Flugloch wurde nur minimal zum einfliegen geöffnet, aber schon nach kurzer Zeit kam auch Bewegung in meine Beute nebenan. Die Flugbienen flogen aus und kamen kurz darauf dick beladen wieder zurück. Direkt hinter meinem Stand stehen 4 große alte Kirschbäume in voller Blüte. Gelandet sind sie aber nicht am angestammten Flugloch sondern sie bettelten sich in den Nachbarstock ein. Das hat ja schon mal prima geklappt. Morgen (Montag) legen wir die 2 Beuten zusammen, die restlichen Waben gehen in die Königinnenzucht des befreundeten Imkers.
Vielen Dank nochmal für die sehr schnelle, unkomplizierte Hilfe.
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