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Montag, 13. März 2017

Neuanfang

So.
Nun war ja hier wieder 2,5 Jahre Ruhe.
Das heißt aber nicht dass nichts passiert wäre.
Ja, ich bin immer noch Imker. Nur leider seit diesem Winter ohne Bienen.
Im Spätsommer letzten Jahres habe ich 11 Völker eingewintert. 8 auf Deutsch-Normal, 1 auf Deutsch-Normal 1,5 und 2 Völker auf Freudensteinrähmchen. Freudenstein....ja ja....

Nun ist es leider so, dass ich dieses Jahr einen Totalverlust hinnehmen muss, den ich mir nicht erklären kann. Die Sommerbehandlungen waren erfolgreich mit eher mäßig Milben. Futter wurde gut abgenommen. Die Winterbehandlung wurde bei allen Völkern durchgeführt. Jetzt sind in allen Beuten nur noch tote oder sogar gar keine Bienen mehr zu finden. Einige Völker sind auf vollen Futterwaben verhungert. Melizitose scheint wohl ein Thema zu sein, aber dann wären ja stellenweise die Bienen nicht vollends verschwunden....

Aber das spornt mich nur noch mehr an.

Wegen diesem Rückschlag werde ich das imkern nicht aufgeben, auch weil ich im letzten Jahr den örtlichen Schaubienenstand übernommen habe. Daher kommt auch das zusätzliche Rahmenmaß namens Freudenstein.... Die Rähmchen sind so winzig.....

Der Schaubienenstand ist ein Eigenbau zweier älterer Imkerkollegen und hat einige Besonderheiten. Der Brutraum wird mit Kuntzsch-hoch betrieben, die Honigräume mit Freudenstein-Rähmchen. Klingt spannend, ist es auch. Wenn man von DN 1,5 auf Rähmchen umsteigt, die etwas größer als die eigene Handfläche sind muss man in manchen Sachen ganz schön umdenken. Aber dazu wird hier in Zukunft wieder mehr zu lesen sein.

bis dahin, einen guten Start in den Frühling

Samstag, 22. Februar 2014

Das alte Bienenjahr - ein Nachtrag

Nachdem ich ja letztes Jahr ziemlich abrupt aufgehört habe, hier etwas schriftliches da zu lassen, hier ein kleiner Nachtrag zum letzten Jahr.

Nachdem im letzten Jahr die meisten Imker in der Umgebung und auch im Verein mit Melezitose-Honig zu kämpfen hatten und stellenweise noch haben, bin ich von dieser Plage glücklicherweise verschont geblieben. Ich konnte sogar noch leckeren Waldhonig ernten. Ich nenn es einfach mal Anfängerglück.

Ende September waren die AS-Behandlung und das Auffüttern abgeschlossen und alles wartete auf den Herbst. Doch der machte uns einen Strich durch die Rechnung. Hohe Temperaturen und Nektar sowie Pollen bis Ende Oktober/Anfang November liessen keine Ruhe in die Völker einkehren.

Es war im Gegenteil sogar nötig, gegen Ende November noch einmal die Futtergeräte aufzusetzen und nachzufüttern, weil einige Futterwaben bereits wieder leergefressen waren. Das haben die Damen auch anstandslos innerhalb weniger Tage eingetragen.

Gegen Ende November habe ich meine Winterbehandlung durchgeführt. Ich habe aber keine reine Oxalsäure sondern Bienenwohl genommen. Mit dem Ergebnis kann man mehr als zufrieden sein, die Bienen haben es sehr gut vertragen. Nach der Behandlung sind noch einmal Milben gefallen, ab Mitte Dezember nahmen die Zahlen ab. Zur Zeit fällt praktisch keine Milbe, trotz des pulsierenden Lebens das man auch in den Videos sehen kann.