So.
Nun war ja hier wieder 2,5 Jahre Ruhe.
Das heißt aber nicht dass nichts passiert wäre.
Ja, ich bin immer noch Imker. Nur leider seit diesem Winter ohne Bienen.
Im Spätsommer letzten Jahres habe ich 11 Völker eingewintert. 8 auf Deutsch-Normal, 1 auf Deutsch-Normal 1,5 und 2 Völker auf Freudensteinrähmchen. Freudenstein....ja ja....
Nun ist es leider so, dass ich dieses Jahr einen Totalverlust hinnehmen muss, den ich mir nicht erklären kann. Die Sommerbehandlungen waren erfolgreich mit eher mäßig Milben. Futter wurde gut abgenommen. Die Winterbehandlung wurde bei allen Völkern durchgeführt. Jetzt sind in allen Beuten nur noch tote oder sogar gar keine Bienen mehr zu finden. Einige Völker sind auf vollen Futterwaben verhungert. Melizitose scheint wohl ein Thema zu sein, aber dann wären ja stellenweise die Bienen nicht vollends verschwunden....
Aber das spornt mich nur noch mehr an.
Wegen diesem Rückschlag werde ich das imkern nicht aufgeben, auch weil ich im letzten Jahr den örtlichen Schaubienenstand übernommen habe. Daher kommt auch das zusätzliche Rahmenmaß namens Freudenstein.... Die Rähmchen sind so winzig.....
Der Schaubienenstand ist ein Eigenbau zweier älterer Imkerkollegen und hat einige Besonderheiten. Der Brutraum wird mit Kuntzsch-hoch betrieben, die Honigräume mit Freudenstein-Rähmchen. Klingt spannend, ist es auch. Wenn man von DN 1,5 auf Rähmchen umsteigt, die etwas größer als die eigene Handfläche sind muss man in manchen Sachen ganz schön umdenken. Aber dazu wird hier in Zukunft wieder mehr zu lesen sein.
bis dahin, einen guten Start in den Frühling
Ein Blog über Imkerei, Eigenbau und Honigerzeugung aus der Sicht eines Hobbyimkers. Quer durchs Bienenjahr, vom Einschlag des ersten Volkes bis hin zur Honigernte und der Einwinterung der Bienenvölker.
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Montag, 13. März 2017
Neuanfang
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Samstag, 22. Februar 2014
Alles auf Anfang
Der Januar war bekanntermaßen zu warm. Folgerichtig war am 18. Januar bei blauem Himmel und Sonnenschein ein Flugbetrieb wie an einem schönen Sommertag. Es gab zwar ausser Wasser nichts zu holen, aber mir bot sich der bildliche Beweis, das meine drei Völkchen noch am Leben sind. Also habe ich die Umstände gleich genutzt und mal vorsichtig die Bretter gezogen. In allen drei Völkern war keine einzige Milbe gefallen, der Sitz der Wintertrauben waren deutlich am Gemüll zu erkennen. Mein erster eigener Ableger(in den Videos in der Frontansicht der rechte Stock) entwickelte sich da ein wenig zum Sorgenkind. Gemüll war nur noch auf 3 Gassen zu erkennen. Ein 50:50 Kandidat. Leider hat man zu dieser Jahreszeit keinerlei Einfluss mehr auf die Volksentwicklung, man muss darauf vertrauen, im Sommer und Herbst das Beste für die Bienen getan zu haben.
In der letzten Januar- und ersten Februarwoche gabs dann tatsächlich noch Frost und Schnee, aber der Zustand war uns nicht lange vergönnt. Zeit für die "geliebten" Winterarbeiten. Rähmchen bauen und drahten. Zargen bauen. Den Bau von Futterzargen planen. Ausserdem habe ich noch einen Plan für einen Viererboden inklusive Zarge für die Königinnenzucht entworfen, der wird demnächst umgesetzt. Diesem Thema möchten wir uns dieses Jahr speziell widmen, dazu wird es eine extra Rubrik geben.
Ab dem 15.2. stiegen die Temperaturen stetig an und bescherten uns einen kleinen "Vorfrühling".
Zu diesem Zeitpunkt gab es für die Damen in der Umgebung noch nichts zu finden. Es gab erste Reinigungsflüge und die toten Bienen wurden durch Arbeiterinnen aus dem Stock gebracht. Leider oder zum Glück(zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nichts) flog das rechte Volk nicht. Aus dem linken Stock schaute ab und an mal eine Imme raus, aber vielmehr war nicht zu sehen. Dieses Volk bot im Spätsommer einigen Grund zur Besorgnis, weil die junge Königin oftmal bis zu 5 Eier in eine Zelle legte und dieses Verhalten auch noch lange nach der Zugabe von ausgeschleuderten Honigwaben(also reichlich Platz für das Gelege nach dem Putzen) nicht ablegte. Ein erfahrener Vereinskollege beruhigte mich mit dem Verweis auf das Alter der Königin. Er sollte Recht behalten, wie man im folgenden Video sehen kann. Der besagte Stock steht ganz links.
Wohlgemerkt, das Video wurde am 22.02.2014 gegen 13.00 aufgenommen. Dieser Flugbetrieb würde manchem Sommertag zur Ehre gereichen.
Stand heute:
Direkt an meinem Stand blüht ein riesiger Haselstrauch, dahinter ist eine ca 15 Meter hohe männliche Zitterpappel voller Kätzchen. Seitlich vor meinen Bienen steht eine große Weide, die schon kräftig Ihre Kätzchen schiebt. In 2-3 Tagen sind die auch soweit, sollten die Temperaturen so bleiben. Um meine Kästen stehen Winterlinge und in den Grundstücken in unmittelbaren Nähe blühen viele Krokusse und Schneeglöckchen. Auch das Lungenkraut streckt schon seine Blüten der Sonne entgegen. Pollen wird fleißig eingetragen.
Beste Voraussetzungen also für einen erfolgreichen Start in den Frühling.
Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von heute:
In der letzten Januar- und ersten Februarwoche gabs dann tatsächlich noch Frost und Schnee, aber der Zustand war uns nicht lange vergönnt. Zeit für die "geliebten" Winterarbeiten. Rähmchen bauen und drahten. Zargen bauen. Den Bau von Futterzargen planen. Ausserdem habe ich noch einen Plan für einen Viererboden inklusive Zarge für die Königinnenzucht entworfen, der wird demnächst umgesetzt. Diesem Thema möchten wir uns dieses Jahr speziell widmen, dazu wird es eine extra Rubrik geben.Ab dem 15.2. stiegen die Temperaturen stetig an und bescherten uns einen kleinen "Vorfrühling".
Stand heute:
Direkt an meinem Stand blüht ein riesiger Haselstrauch, dahinter ist eine ca 15 Meter hohe männliche Zitterpappel voller Kätzchen. Seitlich vor meinen Bienen steht eine große Weide, die schon kräftig Ihre Kätzchen schiebt. In 2-3 Tagen sind die auch soweit, sollten die Temperaturen so bleiben. Um meine Kästen stehen Winterlinge und in den Grundstücken in unmittelbaren Nähe blühen viele Krokusse und Schneeglöckchen. Auch das Lungenkraut streckt schon seine Blüten der Sonne entgegen. Pollen wird fleißig eingetragen.
Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von heute:
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